AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

1 Geltungsbereich: Die Durchführung von Veranstaltungen, die Durchführung von externen Catering-Veranstaltungen sowie für alle  in diesem Zusammenhang erbrachten Leistungen und Lieferungen. Geschäftsbedingungen des Veranstalters oder des Vertragspartners finden nur Zustimmung, wenn dies ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

2. Reservierungen von Räumen und Flächen in der Stadthalle Bielefeld sind separat zu vereinbaren und sind nicht Bestandteil der Dienstleistung von Gastico. Weiter in Verbindung stehende Vereinbarungen von sonstigen Leistungen und Lieferungen werden erst durch die Bestätigung durch den Gastico Catering Service, nachfolgend Gastico genannt, für selbiges sowie für den Veranstalter bindend. Gemachte Angebote sind stets freibleibend. Der Vertrag kommt durch die Auftragsannahme (Bestätigung) durch Gastico zustande.

4. Auftraggeber, die nicht gleichzeitig Veranstalter sind, haften mit diesem als Gesamtschuldner für die Erfüllung aller Vereinbarungen. Die für die Veranstaltung notwendigen behördlichen Genehmigungen, Erlaubnisse etc. hat der Veranstalter auf seine Kosten zu beschaffen. Ihm allein obliegt auch die Verpflichtung bezüglich der GEMA, Brandwache o.ä. Die Erfüllung der zuvor genannten Verpflichtungen hat er auf Verlangen Gastico nachzuweisen. Die für die Veranstaltungen geltenden Vorschriften der Polizei, Feuerwehr und Ordnungsämter müssen durch den Veranstalter eingehalten werden. Soweit Gastico für den Veranstalter und auf dessen Veranlassung technische Geräte und sonstige Einrichtungen und Dienstleistungen beschafft, handelt Gastico im Namen, in Vollmacht und in Rechnung des Veranstalters. Störungen an von Gastico zur Verfügung gestellten technischen oder sonstigen Einrichtungen werden nach Möglichkeit sofort beseitigt. Zahlungen können nicht zurückbehalten oder gemindert werden, soweit Gastico diese Störungen nicht zu vertreten hat. Der Veranstalter haftet für alle Schäden an Inventar, die durch Veranstaltungsteilnehmer bzw. –besucher, Mitarbeiter, sonstige Dritte aus seinem Bereich oder ihm selbst verursacht werden.

5. Preise verstehen sich in €; sie enthalten nicht die gesetzliche MwSt. Eine Erhöhung der MwSt. nach Vertragsabschluß geht zu Lasten des Auftraggebers. Überschreitet der Zeitraum zwischen Vertragsabschluß und Leistungserbringung 120 Tage, so behält sich der Gastico das Recht vor, Preisänderungen vorzunehmen. Gastico ist berechtigt eine angemessene Vorauszahlung zu verlangen. Wird die Vorauszahlung auch nach Verstreichen einer von Gastico gesetzten Frist nicht geleistet, so ist Gastico zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt.

6. Zahlungen:  Der Veranstalter ist verpflichtet, die für die Leistung vereinbarten Preise zu zahlen. Dies gilt auch  in Verbindung mit der Veranstaltung stehenden Leistungen und  Auslagen von Gastico an Dritte. Die Rechnungen von Gastico sind binnen 10 Tagen ab Zugang ohne Abzug zahlbar.

7. Aufrechnung des Bestellers mit Ansprüchen jeglicher Art ist unzulässig, desgleichen Zurückhaltung von Zahlungen an Gastico wegen solcher Ansprüche. Die Abtretung einer Forderung gegen Gastico ist ausgeschlossen.

8. Um eine reibungslose Vorbereitung garantieren zu können, ist es erforderlich, dass der Veranstalter Gastico bis spätestens 7 Tage vor Beginn der Veranstaltung die genaue Personenzahl mitteilt. Bei der Rechnungslegung wird eine maximal 5%ige Abweichung der Personenzahl nach  unten akzeptiert. Eine weitere Abweichung der Personenzahl kann nicht akzeptiert werden und geht zu Lasten des Veranstalters. Wird Gastico durch den Veranstalter bei Großveranstaltungen von mehr als 200 Personen bis 30 Tage vor Stattfinden der Veranstaltung keine veränderte Personenzahl mitgeteilt, so gilt die ursprünglich bestellte Zahl. Abweichungen nach diesem Termin können bis maximal 5 % berücksichtigt werden. Bei einer Überschreitung nach oben, wird die tatsächliche Personenzahl in Rechnung gestellt.

9. Kann eine Veranstaltung nicht durchgeführt werden, ohne dass Gastico dies zu verantworten hat, so behält Gastico den Anspruch auf Zahlung der Bewirtungskosten. Je nachdem, zu welchem Zeitpunkt die Veranstaltung aufgehoben wird und welche zusätzlichen Leistungen, insbesondere Bewirtung, vorgesehen waren, hat Gastico auch Anspruch auf eine angemessene Vergütung. Die Höhe der Vergütung ergibt sich aus der Auftragsbestätigung von Gastico und beträgt: siehe Stornierung vor Veranstaltungsbeginn.

10. Bei Veranstaltungen, die bis nach Mitternacht andauern, können zusätzliche Kosten für unsere Mitarbeiter in  Rechnung gestellt  werden. Generell gilt der in der Auftragsbestätigung angegebene Veranstaltungszeitraum . Dauern die Veranstaltungen über diesen hinaus, wird das verbliebene Personal aus Service, Küche und Leitung zum jeweilig gültigen Stundensatz in Rechnung gestellt. Dies gilt auch für über die gesamte Veranstaltungsdauer zeitlich verschobene Präsenzzeiten des Küchenpersonals bei Menü- oder Buffetservice.

11. Für Beschädigungen oder Verlust von festem oder mobilem Inventar von Gastico, die während der Veranstaltung bzw. des Aufbaues oder Abbaues verursacht werden, haftet der Veranstalter ohne Verschuldensnachweis durch Gastico. Gastico kann den Abschluss entsprechender Versicherungen verlangen.

13. Eingebrachte Gegenstände: Für den Verlust oder Beschädigung übernimmt Gastico keine Haftung. Sollen diese gegen Feuer, Wasser, Diebstahl, Beschädigung oder jede andere Gefahr versichert werden, hat der Veranstalter die Versicherung selbst zu besorgen.

14. Für die Aufbewahrung von Gegenständen, die über den Zeitraum der oben aufgeführten Zahlungsbedingungen hinausgeht, kann Gastico bis zur endgültigen Begleichung des Rechnungsbetrages vom Pfandrecht Gebrauch machen.

15. Das Mitbringen von Speisen und Getränken zum Verzehr in der Stadthalle Bielefeld ist nicht gestattet.

16. Die Verwendung von dem Logo oder die Nennung vom Gastico Catering Service in Zeitungsanzeigen, Wurfsendungen, oder Einladungen zu Veranstaltungen jeglicher Art, bedürfen der schriftlichen Zustimmung von Gastico. Erfolgt eine Veröffentlichung ohne Einverständnis von Gastico und werden dadurch wesentliche Interessen von Gastico beeinträchtigt, so behält sich Gastico das Recht vor, die Veranstaltung abzusagen. Entstehende Kosten, entgangene Einnahmen und mögliche Schadensersatzansprüche hat der Veranstalter zu tragen. In diesem Fall gilt auch Ziffer 9 in Verbindung mit Ziffer 20 AGB.

17. Für den Fall, dass eine Veranstaltung den reibungslosen Geschäftsbetrieb, die Sicherheit oder den Ruf von Gastico zu gefährden droht, sowie im Falle höherer Gewalt, behält sich Gastico den Rücktritt vom Vertrag vor. Das Geltendmachen jeglicher Schadensersatzansprüche gegen Gastico ist dabei ausgeschlossen.

18. Erfüllungsort für alle sich aus der Vertragsbeziehung ergebenden Verbindlichkeiten ist Gütersloh. Ausschließlicher Gerichtsstand ist Gütersloh.

19. Sollte eine Bestimmung dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein, so berührt das die Gültigkeit der anderen Bestimmungen nicht. Anstelle der ungültigen Bestimmung gilt eine ihr möglichst nahe kommende, gültige Bestimmung.

20. Abweichende Vereinbarungen oder Nebenabreden müssen schriftlich von beiden Parteien festgelegt und bestätigt werden.

 

Stornierung  vor Veranstaltungsbeginn

Mehr als 30 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: Es werden die Kosten berechnet, die sich aus von Gastico an Dritte vergebene Aufträge beziehen und nicht mehr kostenfrei zu stornieren sind.

15. bis 29. Kalendertag vor Veranstaltungsbeginn: Berechnung von mindestens 25% des zu erwartenden Gesamtumsatzes laut Auftrag. Falls keine detaillierte Absprache erfolgt ist, gilt die Berechnungsgrundlage*. Kosten von Zulieferern werden ohne Aufschlag weiter gegeben.

08. bis 14. Kalendertag vor Veranstaltungsbeginn: Berechnung von mindestens 35% des zu erwartenden Gesamtumsatzes laut Auftrag. Falls keine detaillierte Absprache erfolgt ist, gilt die Berechnungsgrundlage*. Kosten von Zulieferern werden ohne Aufschlag weiter gegeben.

bis zum 07. Kalendertag vor Veranstaltungsbeginn: Berechnung von mindestens 70% des zu erwartenden Gesamtumsatzes laut Auftrag. Falls keine detaillierte Absprache erfolgt ist, gilt die Berechnungsgrundlage*. Kosten von Zulieferern werden ohne Aufschlag weiter gegeben.

* Als Berechnungsgrundlage wird das Angebot / die Auftragsbestätigung herangezogen. Sind noch keine Einzelheiten besprochen, so berechnet sich der entgangene Verzehrumsatz wie folgt: Mindestmenüpreis (siehe Bankettmappe 19,50 EUR + 5,50 EUR Getränkepauschale x bestätigter Personenanzahl.